Foto links: Alle Flächen des 300 Hektar-Betriebes von Cord-Otto Wegener werden beregnet, neben Zuckerrüben auch Mais und Getreide. Foto unten: Andreas Lühr (re.) beregnet seit kur-zem mit einer Idrofoglia-Maschine. Bernd Tiede von der AGRAVIS Technik Heide-Altmark GmbH zeigt, wie die Anlage funktioniert. „So viel wie nötig, so wenig wie möglich“ Effiziente Beregnung als wichtigster Produktionsfaktor Die Sonne scheint, keine dunklen Wolken sind zu sehen. Dennoch fällt plötzlich Regen, den der Salat auf den Feldern von Landwirt Andreas Lühr aus Garstedt auch dringend braucht. Exakt 25 Millimeter müssen fallen, damit die kleinen Pflanzen gut gedeihen und später der Salatkopf ausgebildet wird. Auf dem Betrieb von Lühr fällt die gewünschte Wassermenge auf Knopfdruck: Genau wie viele Betriebe in Norddeutschland überlässt der Landwirt seine Erträge nicht allein den vorhandenen Boden- und Klimabedingungen, sondern setzt ergänzend Beregnungsanlagen ein. Wassermenge zum optimalen Zeitpunkt entscheide über Größen und Qualitäten, verhindere Schorf- und Drahtwurm-befall. scheitern, auch wenn Zeit- und Kosten-aufwand 580 Millimeter Niederschlag im Jahr würden grundsätzlich ausreichen, um gute Erträge im Ackerbau zu erzielen. Allerdings fällt in Garstedt im Landkreis Harburg der Regen oft dann nicht, wenn er am dringendsten benötigt wird: in den Hauptwachstumsphasen von Getreide, Mais, Zuckerrüben und Co. Hinzu kommen die schwierigen Bodenbedingungen: Die sandigen, leichten Böden mit durchschnitt-lich für die Beregnung natürlich sehr hoch sind“, erläutert Lührs seine Sicht. Auch bei Mais und Getreide sei die Bewässerung sehr effektiv, um gute Qualitäten und Erträge erzielen zu können. „Und wenn ausreichend Niederschlag auf natürlichem Weg fällt, freuen wir uns um so mehr, die Maschinen müssen schließlich nicht unbedingt laufen“, betont Lühr. 400 Hektar der insgesamt 420 Hektar landwirtschaftlichen Nutzfläche des Be-triebes werden beregnet. Am wichtigsten ist der künstliche Regen für den Salat, den der Salatproduzent Behr auf Lührs Flächen anbaut und den der Landwirt als Dienstlei-ter beregnet. 25 Millimeter benötigen die 30 Bodenpunkten haben nur ein gerin-ges Wasserhaltevermögen und trocknen Idrofoglia neu im Programm Vor kurzem hat die zehnte Trommelbe-regnungsanlage empfindlichen Pflanzen, schon die kleinen Setzlinge benötigen zwei Mal hinterein-ander außerdem leicht aus. In Niedersachsen sind aus diesem Grund 85 Prozent der beregne-ten bei Lühr ihren Betrieb eine Wassergabe. „In Deutschland aufgenommen. Die blau-gelbe Trommel ist in Norddeutschland bisher eher selten zu sehen, denn erst Anfang dieses Jahres hat die AGRAVIS Technik-Gruppe die italienische Marke Idrofoglia in ihr Portfolio aufgenommen und den exklusiven Vertrieb der Anlagen für Norddeutschland über-nommen. kann ohne Beregnung kein gewinnbrin-gender Fläche Deutschlands zu finden. Salatanbau betrieben werden“, Ertragseinbußen ohne Beregnung „Ohne zusätzliche Bewässerung müssten wir nahezu in jedem Jahr mit deutlichen Ertragseinbußen bis hin zum Totalausfall rechnen“, ist Andreas Lühr sicher. Für den Landwirt sind die Beregnungsmaschinen deshalb unentbehrlich, um den Ertrag abzusichern. „Wir betreiben alle Aufwen-dungen, meint der Landwirt. Aber auch für den weit verbreiteten Kartoffelanbau in der Region ginge es nicht ohne Beregnung, denn die optimale Info „Die Idrofoglia-Anlagen entsprechen mo-dernsten technischen Standards zu einem Haben Sie Interesse am Thema Bereg-nung? guten Preis-Leistungs-Verhältnis“, begrün-det um gute Erträge und Qualitäten Bernd Tiede von der AGRAVIS Bernd Tiede, der bei der AGRAVIS zu erzielen, düngen auf Ertragsniveau, setzen Pflanzenschutzmittel ein. Deshalb können die Erträge nicht am Faktor Wasser Technik Heide-Altmark GmbH hilft unter Tel. 05 81/8 89 17 gern weiter. Technik Heide-Altmark GmbH den Bereich Beregnung verantwortet, die Aufnahme 10 Aktion AGRAVIS aktuell 4/2011